WordPress vs. Handcodierte Website: Der ehrliche Vergleich

31. Januar 2026 · 8 Min. Lesezeit

WordPress betreibt über 40 % aller Websites weltweit. Es ist das beliebteste CMS — und gleichzeitig der häufigste Grund für langsame Websites. Aber handcodiert ist nicht automatisch besser.

Dieser Artikel schaut beide Ansätze ehrlich an: Wann WordPress Sinn macht und wann Handcode die bessere Wahl ist.

Performance: Der größte Unterschied

Typische WordPress-Seite: 3–6 Sekunden Ladezeit, 20–50 HTTP-Requests, 2–5 MB

Handcodierte Seite: 0,3–0,8 Sekunden Ladezeit, 5–15 HTTP-Requests, 100–500 KB

Das Problem ist nicht WordPress selbst, sondern die typische Nutzung:

Sicherheit: Ein unterschätzter Faktor

WordPress ist das beliebteste Angriffsziel im Web — nicht wegen schlechter Software, sondern wegen seiner Verbreitung. Über 90.000 bekannte Schwachstellen. Plugins sind das Hauptrisiko: Viele werden nicht mehr aktualisiert.

Handcodierte Websites haben eine viel kleinere Angriffsfläche. Ohne PHP und Datenbank sind sie praktisch immun gegen die häufigsten Angriffe.

Kosten: Die ehrliche Rechnung

Jährliche Kosten WordPress:

Hosting: 150–300 € · Theme: 50–100 € · Plugins: 100–300 € · Wartung: 200–500 €

Gesamt pro Jahr: 500–1.200 €

Eine handcodierte Website braucht nur günstiges Hosting (50–100 €/Jahr). Keine laufende Wartung, keine Plugin-Lizenzen.

Wann WordPress Sinn macht

Wann Handcode die bessere Wahl ist

SEO: Der Performance-Vorteil

Google hat 2021 Core Web Vitals als Ranking-Faktor eingeführt. Handcodierte Websites erreichen fast immer perfekte Scores. Bei WordPress ist das nur mit erheblichem Aufwand möglich.

Fazit

Wählen Sie handcodiert, wenn Sie eine Unternehmenswebsite mit wenigen Seiten brauchen und langfristig Kosten sparen wollen. Wählen Sie WordPress, wenn Sie regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen oder einen Online-Shop betreiben.

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